Confession

Heute ist ja großer StarWars-Tag. Und da bleibt es nicht aus, dass ich zugeben muss, dass ich bisher noch keinen einzigen StarWars-Film gesehen hab.
Außerdem dachte ich lange Zeit, StarTrek wäre die Serie zu den Filmen – Ich hab also wirklich keine Ahnung. Ich kenn zwar so ein paar Begriffe, aber wer oder was hinter Stormtrooper, Leya, R2D2, Luc und Darth Vader steckt ist mir völlig fremd. Und bei Trivial Pursuit würde ich bei StarWars Fragen zu 100% versagen.

Aber die „Bildungslücke“ werde ich wohl auch nicht schließen – Ich werde mir wohl auch diesen StarWars-Film nicht ansehen. Eigentlich bin ich ja schon fast stolz drauf, dass ich mich diesem Main-Stream-Hype entziehen konnte. Da fühl ich mich ja schon fast wie eine Rebellin!

In diesem Sinne allen anderen viel Spaß beim Film!

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Weihnachtszeit und Jahresabschluss mit dem Amt

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Alle Jahre wieder! Backen, Basteln, Weihnachtsfeier, Freunde treffen.

Seitdem ich arbeite verbringe ich die Weihnachtszeit eigentlich immer nach demselben Schema. Erst wird (normalerweise vor dem 1. Advent) gebacken. Die Plätzchen werden dann an alle verteilt, die sich nicht schnell genug gerettet haben – Pech!
Dann geht’s darum wer welches Geschenk bekommt und wer mit selbstgemachten leben muss – Pech, Teil 2. Dieses Jahr hat mein Patenkind Pech, den er bekommt die volle Härte zu spüren und bekommt einen Adventskalender – einen selbstgemachten. Der arme kleine Kerl (2,5 Jahre) muss sich jetzt jeden Abend ein Stück aus Janosch anhören, dass ich ihm vorgelesen und dann auf CD gebrannt habe. Nein, aber ehrlich ich liebe den kleinen Mann und da ich ihn sehr selten sehe (er wohnt ca. 100km weit weg) wollte ich deshalb, dass er etwas Persönliches von mir bekommt.
Wenn ich dann weitestgehend mit der Weihnachtsvorbereitung durch bin, überkommt mich meine sentimentale Seite und ich versuche nochmal alle Menschen vor dem Jahresende zu sehen, die irgendwie eine Bedeutung für mich haben. Das heißt in der Regel, dass ich fast jeden Abend auf dem Weihnachtsmarkt verbringe. Dieses Jahr zum ersten Mal ohne Glühwein – und ganz ehrlich, Kinderpunsch ist echt widerlich süß, ich habe in Stuttgart bisher erst einen wenigstens erträglichen Punsch entdeckt. Auf dem finnischen Weihnachtsmarkt gibt es einen Kinder-Glögi, der ist wenigstens nicht ganz so süß.
Aber nicht nur getränketechnisch auch essenstechnisch habe ich dieses Jahr schon jetzt mit den Weihnachtsmärkten abgeschlossen (auch das ist ein Phänomen, das sich jedes Jahr wiederholt). Currywurst, Langos, Schupfnudeln und Germknödel reichen einmal und dann ist wieder gut. Ich bin dieses Mal nur überrascht über meine eigene Schnelligkeit, normalerweise habe ich all diese Punkte noch nicht bis zum 3. Advent abgehakt – Aber auch schön!
Zur Weihnachtszeit gehört aber auch die obligatorische Weihnachtsfeier. Dieses Jahr habe ich sie zum 4. Mal mit denselben Kollegen gefeiert. Und  das Programm war toll. Ich habe mich für die Führung durch die Staatstheater entschieden und die war richtig super. Unser Guide (Führer klingt irgendwie komisch) hat das super gemacht und die verschiedenen Werkstätten und vor allen deren Dimensionen zu sehen war überwältigend. – Leider durfte man keine Fotos machen.
Der gemeinsame Programmpunkt war dieses Jahr aber auch nicht zu verachten: Die eigentliche Weihnachtsfeier fand im Museum Rosenstein statt. Zwischen Elefanten und Walen. Erst gab es die obligatorische Präsentation des Jahresrückblicks (ich bin froh, dass ich den dieses Jahr nicht gestalten musste) und dann ein erstaunlich gutes Essen aus der Kantine des statistischen Landesamtes. (Ach und bevor sich jemand beschwert, im öffentlichen Dienst muss man für die Teilnahme an der Weihnachtsfeier ganz gut was bezahlen). Und ich muss sagen unsere Technikabteilung, die dieses Jahr für die Feier verantwortlich war hat sich super geschlagen, obwohl es fast nur Männer sind und ich schon ein wenig gespannt war, wie die das so meistern. Nur bei der Technik hat es ein wenig gehapert. Als während Präsentation ein Video aus der Villa Reitzenstein ablaufen sollte gab es keinen Ton. Aber eigentlich kann ich nur sagen, auch wenn in den letzten Jahren jede Weihnachtsfeier schön war (in der Musikhochschule, im Innenministerium und im Neuen Schloß) das war tatsächlich die schönste, und ich bin froh, dass wir so eine angenehme Atmosphäre im Amt haben.

Ich bin echt gespannt darauf, was sich nach diesem ereignisreichen Jahr im nächsten Jahr tut und hoffe, dass ich all‘ meine Pläne im nächsten Jahr umsetzen kann!
Vorsätze

Zusammenstellung

 

Fleeing the city? – Expanding the city!

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Da ich immer noch auf Laufentzug bin, bin ich heute losgezogen um einen weiteren meiner Lieblingsorte zu besuchen.
Gar nicht weit weg mit viel weniger Feinstaub und Rund-um-Blick.

Ich war auf dem Württemberg und bin von dort aus zum Kernenturm gelaufen (also gegangen).

Es war schön, keine Frage, der Herbstnachmittag war ideal um eine kleine Tour zu machen.
Aber es ist einfach nicht dasselbe und mit meiner eigentlich ausdauernden Geduld bin ich langsam am Ende. Ich kann es gar nicht abwarten solche Runden wieder im Laufschritt zu drehen.

Dass mir das Laufen so fehlt hatte ich nicht erwartet und was mir im Moment am meisten Gedanken macht, ist dass ich vielleicht nach dem morgigen Halbmarathon wieder so lange aussetzen muss.
Mal abgesehen davon, dass es mir einfach für die Fitness fehlt, durch die Stuttgarter Wälder zu „fliegen“ oder zumindest zu laufen, fehlt es mir in erster Linie für den Kopf. Beim Laufen kann ich alles nochmal überdenken, rumspinnen und was-wäre-wenn-Szenarien entwickeln. Dadurch bin ich ausgeglichen und kann auf unerwartete / stressige /ärgerliche Situationen im Alltag gelassen reagieren und so viel besonnener Handeln. Die „ruhige“ Art die man mir im Job unterstellt ist einfach erlaufen.

Aber immerhin konnte ich den Spaziergang heute nutzen um mein Streckenreportaire zu erweitern. Das ist zwar definitiv eine harte Runde, da man erst mal auf den Württemberg hoch muss, aber die Aussichtspunkte sind einfach unglaublich. Die Rotenbergkapelle mit ihrer grandiosen Lage ist auf jeden Fall einer der Gründe warum Stuttgart meine Stadt ist.

Ich freu mich darauf hier in der Weihnachtszeit mal eine ausgiebige Runde zu drehen, wenn die Luft so kalt ist, dass man den Atemrhythmus sehen kann und die Ruhe / der Frieden in jede Zehe und jeden Finger kriecht. Das sind die Momente in denen man „laufend“ die Welt erobert. Schon während ich das schreibe, kribbelt es in den Zehen und ich überlege, wer wohl Lust hat mich zu begleiten. – So einen Lauf zu zweit zu erleben, eigentlich ohne viel reden zu müssen, macht klar warum Laufen doch kein Einzelkämpfer-Sport ist. – Let‘s expand the city.

Zusammenstellung