Angriff

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  1. Laufstilanalyse – aka ich will mich beim Laufen nicht von hinten sehen!
  2. Zweite Runde – Ich will und ich kann!
  3. 1000er Challenge – Alles halb so wild!
  1. Laufstilanalyse – aka ich will mich beim Laufen nicht von hinten sehen!
    Ich hab mir zu Weihnachten (auf Anraten von meinem Physio) ne professionelle Laufstilanalyse geschenkt. Die habe ich letzte Woche eingelöst und gestern die Ergebnisse bekommen / gesehen.
    Mmmh, also eigentlich ist alles halb so wild. Ich bin beim Laufen eine typische Frau: X-Beine und die Hüfte knickt zu sehr ein. – Heißt mir fehlt die Kraft in den Beinen und die Stabilität im Rumpf. Kann man dran arbeiten.
    Dann stemm ich mich mit den Fersen in den Boden und brauch dadurch viel Kraft um wieder vom Boden weg zu kommen. – Kann man beheben. Kürzere Schritte und flacher aufsetzen. Ich muss mehr nach hinten „fliegen“. Abhilfe sind hier Steigungsläufe. Wie man nachher noch sehen wird, sind die sowieso Teil meines neuen Trainingsplans.
    Und dann die Arme, da strenge ich mich sowieso schon an und dann: Immer noch schlenkere ich die Arme zu sehr nach vorne. Mist. Immer schön ans Läuferdreieck denken…
    Ich hab ja mal angefangen zu laufen, um abzuschalten. Jetzt muss ich beim Laufen dann bald mehr mitdenken als im Alltag. Alles in allem bin ich aber sicher, dass mir die Laufstilanalyse das Läuferleben leichter machen wird und der nächste Marathon noch mehr zum Fliegen wird. – Mit Anlauf zum abheben. Und damit gehts auch schon zur…
  2. Zweite Runde – Ich will und ich kann.
    Am Donnerstag hatte ich meinen ersten Trainertermin in diesem Jahr und (wie sollte es auch anders sein) es dreht sich alles um den nächsten Marathon. Ja, jetzt mach ich es eben offiziell: Ich will beim Trollinger-Marathon starten. (Als Nichtrinker eigentlich völlig witzlos). Es gibt auch wieder ein kleines Ziel, aber das bleibt erst mal bei mir. Der Trollinger hat ja auch ein paar Höhenmeter mehr als der 3-Länder-Marathon.
    Ich bin schon wieder völlig angepickst und im Lauffieber. Ich freu mich riesig auf die Trainingszeit. Der Fokus liegt dieses Mal stärker auf Stabilisation und Intervall-Training als beim letzten Mal. Insbesondere Steigungsläufe sind neu im Trainingsplan. Die längen Läufe gehen bis maximal 30km. In Verbindung mit den Laufstiltips, werde ich den Trollinger schon rocken. – Yeah!!!Aber sportlich gesehen hörts beim Laufen bei mir ja nicht auf. Gestern hab ich mich mit zweien meiner Functional-Girls der 1000er-Challenge gestellt. Mann, mann, mann… Ich hatte echt Respekt davor, aber
  3. 1000er Challenge- Alles halb so wild!
    Challenge
    und wir haben es gerockt! Hammer! Wir haben es geschafft und ich musste auch nur bei den Push Ups auf die Frauenvariante zurückgreifen (Knie am Boden-aber auch nur bei der 2.Hälfte!!)
    Ich hatte ja echt einen Riesen-Schiss davor, dass ich vollständig versage nach zwei Monaten Sportpause. Aber mit den Mädels zusammen ging das richtig super. E als Drill-Instructor („komm‘ das geht – noch 5, 4, 3, 2, 1 – YEEEAAH“) und Master of Music war der Hammer. Ohne euch beide hätte ich auf jeden Fall nach der Hälfte aufgehört! Mit euch stellt sich nur die Frage: Wann knackern wir die 50min?
    Challenge 2
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Ansichtssache

  1. Langer Lauf über die verschneiten Stuttgarter Höhen
  2. Schreck beim Shopping
  3. Girls night out nach Silvester

 

  1. Langer Lauf über die verschneiten Stuttgarter Höhen

Schnee in der Stuttgarter Innenstadt: Eine wahre Rarität und deshalb definitiv auch zumindest eine kleine Notiz wert.
Ich fange gerade wieder mit den langen Läufen an. Das ist sooo schön, vor allen Dingen bin ich echt langsam und genieße es einfach nur. Außerdem erweitere ich mein Streckenreportoire gerade, was mir ganz neue Ansichten ermöglicht. Am Freitag bin ich über den blauen Weg zu den Bärenseen zurück Richtung Birkenkopf, daran vorbei über den Kräherwald zum Killesberg gelaufen. Mit Schnee ist die Strecke kaum noch zu toppen. Höchstens wenn ich die Solitude noch mit einbringe. Mal schauen, ob ich das schaffe solange Schnee liegt!
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Zusammenstellung

  1. Schreck beim Shopping
    Zuerst: Mir Angst zu machen ist schon schwierig. Meine Haltung geht da so ein bisschen in die Richtung: Wenn’s passieren soll, passiert es.
    Als ich gestern allerdings noch kurz ein Geschenk in der Innenstadt besorgt hab und dann noch bei MyMüsli war, hab ich für einen kurzen Moment richtig Panik bekommen.
    Ich war gerade an der Kasse und auf einmal gibt es einen lauten Knall – so was hab ich noch nicht gehört! Im Laden sind alle zusammengezuckt, jeder hat entsetzt geschaut, auf der Königstraße war Stille. Für einen Moment stand meine Welt still. Sofort kommen die Bilder aus Paris hoch. Irgendwie, ich konnte es einfach nicht ausblenden. Vor ein paar Monaten hätte mich das bestimmt nicht so erschreckt. Aber unterbewusst hat mich das wohl schon erschüttert, sonst wäre meine Reaktion bestimmt entspannter gewesen! Ich hab dann gezahlt und wollte nur schnell weg. Man hat auf der Königstraße nichts gesehen. Meine Vermutung ist, dass auf der Baustelle im Karstadt irgendwas passiert ist. Herausgefunden habe ich bis jetzt jedenfalls nichts. Aber es hat mir gezeigt, dass mein Unterbewusstsein da doch mehr draus macht, als mir lieb ist!
  2. Girls night out nach Silvester
    Nachdem ich dank der eigentlich schönen Wetterbedingungen darauf verzichtet habe nach Freiburg zum Geburtstag einer meiner Lieblingsmenschen zu fahren, hab ich mich meinen anderen Lieblingsmenschen vom Sport angeschlossen und wir haben uns so einen richtig guten Mädelsabend gemacht. Wir sind erst bei einer Freundin den ganzen Abend über versackt, haben gequatscht gelacht und uns aber auch über ernsthaftes unterhalten. Unter anderem darüber, wie sicher man sich noch fühlt, wenn man alleine am Abend in Stuttgart unterwegs ist.
    Ich bin nicht bereit, mir die Freiheit durch ein paar Idioten nehmen zu lassen. Egal durch welche Herkunft und egal, welche Gründe sie dafür angeben. Ich bin hier aufgewachsen, habe aber meine Erfahrungen in anderen Ländern mit anderen Nationen, Ethnien und Religionen gemacht. Ich habe Respekt vor anderen Menschen und erwarte das umgekehrt genauso. Ich bin kein Freiwild und nicht vogelfrei oder zum Abschuss freigegeben.
    Natürlich denke auch ich jetzt ein wenig anders und reagiere etwas bedachter, aber nicht erst seit Silvester. Auch die Vergewaltigung mitten am Tag in Botnang hat mich doch schon vorsichtiger werden lassen. Und Ehrlich: Das nervt mich!
    Wer oder was gibt (einzelnen) Männern das Gefühl, das man einer Frau so etwas antun kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur eine einzige Frau so etwas tun würde. Ist das Machtausübung? Ist das ein bescheuertes Dominanzverhalten? Ist das Männlichkeitsgehabe?
    Nichts, aber auch gar nichts an einem solchen Verhalten ist männlich oder gibt jemandem Macht! Im Gegenteil, wer Schwächere braucht um sich zu bestätigen ist feige und steht nicht zu sich selber! Sucht euch was anderes um eure Stärken zu zeigen, lebt euch aus im Job, gebt Vollgas beim Sport, werdet virtuose Klavierspieler oder wenns den unbedingt sexuell sein muss: Sucht euch Partner, die die gleiche Vorlieben haben. Wir sind weltweit vernetzt, es gibt nichts was es nicht gibt!
    Nein, ich werde weiterhin ausgehen, klar werde ich jetzt eher mal das Taxi nehmen als nach Hause zu laufen. Und ja, das ärgert mich! Warum kann ich mich hier, wo ich zu Hause bin nicht frei bewegen? Das Schlimme an der Zeit die ich in Nigeria verbracht habe, war das Gefühl im goldenen Käfig zu leben. – Das war der Grund warum ich das Praktikum vorzeitig abgebrochen habe, mir hat die Luft zum Atmen gefehlt, ich war nicht frei. Das ist etwas, das ich von Deutschland nicht kenne oder kannte. Mir fehlt da irgendeine Gehirnzelle, die dafür sorgt, dass ich das akzeptieren könnte!

Wassernixe oder Walross

DruckSo, es ist Januar 2016.
Zeit sich an die ersten Vorhaben zu machen.
Ich laufe wieder – und habe schon die ersten langen Läufe hinter mir.
Es geht mir gut dabei, es tut nichts weh und es macht Spaß. Am Tempo hab ich allerdings noch so ein bisschen was auszusetzen. Da macht sich eben die Weihnachtszeit bemerkbar…
Heute ist mein langer Lauf allerdings rund 3,5km länger gewesen als ich das geplant hatte. Und das liegt witzigerweise ausgerechnet an der deutschen Bahn.
Laufen wollte ich rund 16km. (Ich habe meinem Physiotherapeuten vor Weihnachten versprochen es nicht zu übertreiben.)
Die Strecke sollte über die Bärenseen, am Birkenkopf vorbei über den Killesberg zum Nordbahnhof gehen. Von hier aus wollte ich dann mit der S-Bahn zurück zur Schwabstraße fahren.
Daran bin ich gnadenlos gescheitert – Die Automaten nehmen allesamt keine 20-Euro-Scheine und der nette, ältere Radfahrer hatte leider nicht genug Wechselgeld dabei. Tja, das habe ich dann als Zeichen dafür genommen, dass ich bis zum Hauptbahnhof laufen soll. Allerdings scheint es so, dass die Automaten alle kein 20-Euro-Scheine akzeptieren. Nur hatte ich hier die Chance am Kiosk das Geld zu wechseln und ich hab dann an der S-Bahn einen netten Bekannten getroffen mit dem ich mich dann bis zur Schwabstraße unterhalten konnte. Ich zieh‘ mir jetzt also mal das Positive da raus, dass die Bahn so unflexibel ist.

Aber was hat das alles mit Wassernixen und Walrössern zu tun? – Bis hierhin überhaupt nichts. Allerdings gehört der erste Teil genau so wie der nächste Teil, zu dem die Wassernixe beziehungsweise das Walross gehören, zu den Vorhaben fürs neue Jahr! Neben dem Vorhaben nochmal einen Marathon zu laufen will ich ja auch unbedingt noch/ wieder Kraulen lernen.

Und das Vorhaben ging gestern in die Vorrunde: Zum erste Mal wieder Bahnen schwimmen. Noch ohne Trainer. Wir wollen uns nicht komplett blamieren und machen die ersten Kraul-Wiederbelebungsversuche vorerst lieber alleine. Wobei… eigentlich gab es gar keine Kraulversuche, wir sind erstmal beim Brustschwimmen geblieben. Als ich versucht habe mal kurz die Beine und Arme in einer Art Kraultechnik zu bewegen haben sich meine Füße mit intensiven Krämpfen ziemlich deutlich dagegen gewehrt. Elegant wie eine Wassernixe war das wohl nicht, allerdings schwimmt ein Walross wohl auch besser. Ich bin eben eher mit Laufschuhen geboren als mit Flossen. Aber wir bleiben dran und bis sich die Füße mit den ungewohnten Anforderungen anfreunden wird eben mehr Brust geschwommen!

 

Dezemberrückblick

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Der erste facebookfreie Monat:
Das war ja mal kein Problem! Nur als ich krank war und dann zwischen Schrott-TV, lesen und Hörbüchern hin und her gegondelt bin, hat es etwas gefehlt. Aber die Lösung hab ich dann auch schon von ganz alleine gefunden: Schlafen, einfach nur schlafen.

Weihnachtsmarkt-Review:
Also Kinderpunsch ist keine gute Alternative zu Glühwein, aber ich hab tapfer durchgehalten zumal es selbst für Glühwein zu warm war.

Alle Jahre wieder Teil 1:
23. Dezember: Ich war jetzt zum fünften Mal beim Abglühen dabei und es ist jedes Jahr toll und wenigstens schafft man es dabei seine etwas entfernteren Freunde wieder zu sehen. Tradition ist hier das Treffen vor dem Glühweinstand am Breuninger mit anschließender Wanderung ins Besitos, wo es jetzt auch schon zum dritten Mal Churros gab.
Und M ich hab es nicht vergessen: Deinen Stuttgart-21-Podcast von meiner Master-Thesis bekommst du!

Alle Jahre wieder Teil 2:
Zum zweiten Mal habe ich mit meinen Eltern Heiligabend bei den Schwiegereltern meines Bruders verbracht. Das traditionelle Weihnachtsessen hier ist Cordonbleu mit viiielen Beilagen. Schöner, gemütlicher Abend.

Und alle Jahr wieder Teil 3:
Dieses Mal allerdings einen Tag später als sonst: Self-Made-Wichteln mit den liebsten Freunden am 3. (dieses Mal am 4.) Tag nach Heiligabend. Auch wieder schön: Lobenswert hervorheben will ich die lactosefreie Käseauswahl fürs Raclette! Danke B+B, dass ihr an uns denkt!

Das war der Dezemberschnelldurchlauf!

Zusammenstellung