Fliegen wörtlich genommen

So, in den letzten Wochen ist es etwas ruhiger um mich geworden.
Das lag zum Einen daran, dass mich die Arbeit wieder knallhart eingeholt hat und ich neben dem Sport keine Zeit mehr hatte den Blog mit Leben zu füllen.

Zum Anderen hatte ich vor 2 Wochen einen Unfall mit dem Rad.
Ich bin mit dem Rad in die Straßenbahnschiene gekommen und dann eher unsanft abgestiegen. Im Ergebnis hieß das: Handgelenk gebrochen und OP mit Platte, die ich jetzt für ein Jahr im Handgelenk behalten darf.

Sport fällt jetzt natürlich erst mal flach. Für richtig lange Zeit. Das ich nicht Radfahren und nicht Schwimmen kann ist ja klar, dass ich beim Functional Training alle Arm- und Stützübungen nicht machen kann auch, dass ich aber auch für 6 Wochen nicht laufen darf und im Prinzip die ganze Zeit überhaupt gar keinen, nada, niente Sport machen darf hat mich dann doch ein bisschen runter gezogen.

Dafür hat mich mein Physiotherapeut jetzt wieder voll im Griff und bemüht sich nach Kräften mein Handgelenk, das aktuell noch in einer Gipsschiene steckt, zu mobilisieren. Immer hatte mein Hausarzt auch etwas Mitleid mit mir und hat mir zur Überbrückung Krankengymnastik an Geräten verschrieben.
Die beiden für dieses Jahr noch geplanten Wettkämpfe (Jedermann-Triathlon und Marathon Nummer 3) werden allerdings ausfallen. Mein Physio hat mich allerdings auf die Idee gebracht, das ich mich ab Ende August mehr auf die Schnelligkeit und Lauftechnik konzentriere und im Winter wieder vermehrt auf 10-Kilometer-Läufen antrete um mich im Marathon dann weiter zu verbessern. Das klingt nach ner guten Idee, aber auch nach Quälerei – 10er sind nicht meine Stärke.

Aber bis dahin hab ich jetzt erstmal noch meine SixPack-Übungen vom Krankenhaus und versuche mir die gute Laune durch diesen kleinen Rückschlag nicht verderben zu lassen.

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