Marathontraining – Shades of Grey für Sportler

Endspurt – Endspurt zu Marathon No. 3.

Functional Athletics – oder wenn mir jemand weh tut, dann ich selber. Aber wenn mich jemand dabei anbrüllt klappt das schon besser…

Donnerstag, Fitness-Studio. S. macht seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder nen Kurs. – Irgendwie hat da dann mein Hirn ausgesetzt. Eigentlich kenne ich die Konsequenzen ganz genau, hat aber nicht viel geholfen, niemand kann so schön brüllen. Also bin ich statt Stabi-Training zu machen in den Kurs:
Start: 4 Minuten „Lunges“ (dt. Ausfallschritte).
Dann jeweils 60 Sekunden „Lunge-Jumps“ am TRX (dt. Ausfallschritte gesprungen), „Squats“ gesprungen am TRX (dt. Kniebeugen), Sprints, „Burpees“ (dt. Hock-Streck-Sprung, meine absolute Kreislauf-Killer-Übung), „Jumping Jacks“ (dt. Hampelmänner) und wieder von vorne. Und das eine halbe Stunde lang. Nach 15 Minuten fiel mir ein, dass ich zwei Tage später 28 Kilometer laufen darf – da war es dann aber irgendwie schon zu spät.

Freitagmorgen, Bett. Wie komme ich hier raus – Muss ich eigentlich hier raus? Ich habe den ganzen Tag immer wieder an S. gedacht und es waren keine netten Dinge, die ich gedacht habe. (Nicht kleinlich werden, von wegen selber schuld und so – macht doch ihr mal den Kurs mit und versucht das mit angezogener Handbremse)

Samstagmorgen 8:00h, Sch… die Oberschenkel und der A… brennen. 28 Kilometer sagt R.s Trainingsplan. Blöd, dass ich eine Woche komplett aufs Training verzichten und damit direkt von 22 Kilometern ohne Zwischenschritt auf 28 Kilometer musste.
Die einzige Motivation: noch 5 Wochen und die Vier-Stunden-Marke ist noch nicht in Sichtweite.
Also: Augen zu und durch.
Das Beste: Mein Verpflegungsfahrrad B.
Das / Sie wollte ja irgendwann abdüsen und ich wäre die letzten Kilometer alleine gelaufen. Aber mein Schimpferei (diverse Male fiel der Name S.) hat wohl Mitleid geweckt und sie hat mich dann doch bis zum Schluss mental unterstützt. So geil! Danach gings dann noch ab ins Studio, die Blackroll quälen und in die Sauna. Der Muskelkater sollte wenigstens etwas gedämpft werden. Allerdings wurde ich eher von der Blackroll gequält: Sch… auf Shades of Grey, wer braucht schon ne Peitsche, wenn er ne Blackroll hat – so ein Knebel wäre allerdings ganz gut gewesen – ich musste mich schon schwer zusammen reißen um nicht das halbe Studio zusammen zu brüllen.

Heute kann ich schon langsam wieder gehen (vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer und ins Bad) und morgen stehen 10 ambitionierte Trainingskilometer auf dem Plan – Ich liebe Marathontraining

P.S. Ich weiß, es sind nur 27,1 Kilometer, aber der Bahnhof war dann doch schneller da als geplant…

170401 langer Lauf

 

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