Kampfunfähig, Gehirnjogging, Belohnungszentrum

1. Kampfunfähig

Die letzte Woche war körperlich betrachtet eine Katastrophe. Nachdem ich Montags Training in der Physio hatte ging es kontinuierlich bergab. Jeden Tag ging es meinem Rücken schlechter. Immerhin war es nur eine kurze Arbeitswoche. Körperlich war die aber die pure Qual. Um den Arbeitstag zu überstehen musste ich wieder auf starke Schmerzmittel zurückgreifen. Diese machen aber meinen Kopf matschig und langsam. Nicht gut für die Arbeit und schon gar nicht gut für meine Abschlussarbeit im Studium.

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Eine der wenigen wirklich erträglichen Körperhaltungen, wenn der Schmerz wieder da ist.

Donnerstags bin ich in die Physio geschlichen und mein Physio hat mich wieder  etwas begradigt und meine Trainerin hat mich aufgebaut und zusammengeklebt. Das war der zweite heftige Rückschlag in den letzten vier Monaten. Rückenschmerzen sind ja kein Drama und auch kein Grund sich so aufzuführen, als wäre dass das Ende der Welt. Aber es zerrt so sehr an meinen Kräften und die heftigen Tabletten ziehen mich ziemlich tief runter. Wenn ich die starken Tabletten weglassen kann, geht es nach ein paar Tagen dem Kopf auch wieder besser und ich kann wieder weitermachen. Es ist einfach lächerlich das Rückenschmerzen so einen Kampf auslösen können.

2. Gehirnjogging

Ich habe seit Montag 2,5 Wochen Urlaub. In dieser Zeit will ich meine Projektarbeit schreiben. Deshalb hat mich meine schlechte Verfassung in der letzten Woche auch so richtig runtergezogen. Ich hatte extreme Bedenken, weil mich diese zweite Abschlussarbeit für mehrere Stunden am Tag an den Schreibtisch fesselt und sitzen momentan nicht meine Lieblingskörperhaltung ist. Ich habe schon meinen Vorsatz, die Arbeit in dieser Zeit weitestgehend fertig zu bekommen, davonschwimmen sehen. Aber heute lief es richtig gut und mit meinem Plan immer 1h-1,5h zu schreiben, dann eine halbe Stunde Pause zu machen bin ich auch ganz gut durchgekommen.

 

Außerdem kam mir heute die Idee, dass ich mir ja eine kleine Belohnung verdient habe, wenn ich die Arbeit Ende Juni abgeben muss.

3. Belohnungszentrum

Schon seit Monaten hadere ich mit mir, weil ich mir endlich eine neue Laufuhr kaufen will. Mit meiner Polar M400 hatte ich von Anfang an immer wieder Probleme und auch wenn wir unsere Kopplungsdifferenzen und etliche Abstürze mit Unterstützung des kulanten Polar-Services hinter uns gelassen haben und ich sie trotz ihrer Macken echt lieb gewonnen habe, wird es doch Zeit für mich langsam nach einem neuen Begleiter zu schauen. Schon alleine, wenn es jetzt doch vermehrt Richtung Triathlon gehen soll zeigt die M400 ihre Schwächen. Sie kann nicht mehrere Sportarten hintereinander, sie kann beim Schwimmen keinen Puls messen und und sie kann keine Bahnen zählen.
Ich schaue mich also schon seit einer Weile nach Alternativen um. Und ich hab mich auch ein wenig verguckt. Mein Herz schlägt für die Garmin Fenix 5s. (ich hoffe, bei Garmin ist mir niemand böse, dass ich das Bild entwendet habe)

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©garmin.com

Aber die ist ja sooooo teuer. Deshalb hadere ich jetzt auch schon seit einem halben Jahr und wälze Angebote und warte darauf, dass ich vielleicht irgendwann ein Schnäppchen mache und sie für 350€ erwische. Damit wäre sie immer noch mein bisher teuerstes Sportgadget. (Das Trekkingrad habe ich von meinem Dad übernommen, als er sich ein E-Bike zulegte)

Na ja, sei es drum. Ich habe mir vorgenommen, diese Uhr gibt es als Belohnung, wenn ich meine zweite und letzte Abschlussarbeit für Studienabschluss Nummer drei abgegeben habe. Das ist natürlich eine enorme Arbeitsmotivation. Also geht es morgen früh wieder frisch weiter. (Ich glaube, ich drucke mir das Bild aus und hänge es mir an meine Tür…)

 

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