Wo stehe ich gerade?

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Lange ist der letzte Blogbeitrag her.

Eigentlich habe ich einen halbfertigen Eintrag über den Staffel-Triathlon an dem ich teilgenommen habe.
Ich habe darüber geschrieben, wie viel Spaß es gemacht hat, wie toll es war mal wieder an einer solchen Veranstaltung dabei zu sein. Das alles ist richtig, aber irgendwie hatte ich keine Lust darauf ihn zu veröffentlichen.

Ich denke, es hat keine Rolle gespielt. Ich trainiere, ich laufe auch wieder. Ich arbeite auch regelmäßig mit einem Personaltrainer. All das tut mir unglaublich gut. Aber der Bandscheibenvorfall hat mich lange blockiert. Sowohl körperlich als auch mental. Das ich zwischendurch zweimal heftig gestürzt bin und mehrwöchige Sportpausen in Kauf nehmen musste hat da nicht geholfen. Meinen Rücken kann ich nach solchen Pausen nicht gleich wieder belasten.
Für mich heißt das: Nach jeder Pause brauch ich erst wieder die volle Stabilität und das Vertrauen in meinen Core um wieder zu laufen. Ein kontinuierliches Training war dieses Jahr so kaum möglich.

Aber jetzt: Seit circa einem Monat kann ich wieder aufbauen, ich werde stärker und komme endlich vom „Gesundheitstraining“ weg.
Ich habe so Bock auf Kraft und Stabilität und das einzige, das mir gerade so fehlt, sind die langen Herbstläufe am Samstagmorgen.
Ich bin seit 6 Wochen dabei mit meiner neuen Pulsuhr ein Trainingsprogramm für einen 10-Kilometer-Lauf abzuspulen. Am 31.12 werde ich an einem Silvesterlauf teilnehmen und denke mit dem Garmin-Anfängerprogramm sollte das auch mit meinem Rücken gelingen. Die „langen“ Läufe sind also Läufe mit 40 Minuten im GLA-Bereich. Das ist mäßig spannend, wird aber schon einfacher und runder. Und Intervalle sind ja auch immer noch dabei um mich herauszufordern. Die haben es auch in sich, obwohl ich das nicht gerne zugebe… (Mein Ego ist beim Laufen schon ein bisschen angekratzt davon, dass ich so stark abgebaut habe.)

Dafür merke ich gerade, dass sich meine kontinuierlichen Trainingseinheiten mit den Physiotherapeuten und die Arbeit mit dem Personaltrainer langsam auszahlt. Jetzt zieht auch hier das Training wieder an. Ich bekomme mehr und mehr Kraft in meinen Körper. Der Trainingsplan meines Trainers hilft mir auch die Defizite im rechten Oberschenkel durch den Bandscheibenvorfall und die zu späte Diagnose wieder auszugleichen und wieder sicher im Umgang mit meinem Körper zu werden.

Take your time – recharge – come back stronger

 

 

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