flow oder fight?

Beim Laufen gibt es bei mir zwei Modi:

Flow und Fight

Flow
Das sind die Läufe bei denen alles passt, man sich wohl fühlt und man ewig weiterlaufen könnte. Manchmal dauert es auch bisschen bis ich in diesem Modus ankomme. Ich schaffe das meist nur bei Läufen die länger gehen als eine Stunde.
Das sind die Läufe, wegen denen ich das Laufen angefangen habe und weshalb ich immer wieder zum Laufen zurückkomme. Das sind die Läufe auf die ich hinfiebere, solche Läufe möchte ich wieder erleben. Denn hier kommt Laufen dem Fliegen am nächsten. Die Geschwindigkeit? – völlig egal, meist eher langsam, manchmal aber auch erstaunlich schnell!

Beim Fight-Modus gibt es für mich noch drei Sub-Varianten:

Fight –  Ich will Vollgas und hau rein
Ich will mich abreagieren, es zischen lassen, der schlechten Laune davonlaufen oder die gute Laune rauslassen.
In dem Modus laufe ich meine besten Intervalle – Lange GLA-Läufe funktionieren da gar nicht. Momentan versuche ich beim Laufen überwiegend in diesen Modus zu kommen. Schließlich sind gerade rein physisch nur Intervalle  angesagt.

Fight – Der Körper ist langsam und mag nicht
Die Beine sind schwer, selbst die Arme schwingen nur mühsam mit. Und schnell, das geht heute gar nicht. Dieses Gefühl beim Laufen stellt sich ehrlicher Weise dann ein, wenn ich übermüdet, überlastet oder sonst wie angeschlagen bin. Wenn ich dann trotzdem laufen will um den Kopf frei zu bekommen, dann ist das diese Art von Kampf, bei der man den Kopf über den Körper stellt. Das sind die Läufe die es einem schwer machen dran zu bleiben, denn besonders wirkungsvoll auf den Trainingserfolg bezogen sind sie meist nicht.

Fight – Der Kopf hat keinen Bock
Da ist einfach nur das Gefühl, ich sollte Laufen gehen, Lust habe ich aber nicht wirklich. Allerdings sollte das Trainingspensum schon gehalten werden. Also geh ich doch, allerdings unmotiviert und das endet in der Regel ganz ähnlich wie wenn ich laufe, obwohl der Körper nicht mag. Es sind frustrierende Einheiten, die man eben absolviert. Ob sie immer Sinn machen? – Ich zweifle mittlerweile daran und mache seit meinen Bandscheiben-Problemen solche Einheiten nicht mehr.

Wenn ich also trotz der Tatsache, das Kopf oder Körper keinen Bock auf Laufen mehr haben, das Bedürfnis habe zu trainieren, gibt es momentan viel Alternativ-Training.
Das macht derzeit einfach auch mehr Sinn. Ich versuch insgesamt noch mehr Core-Stabilität und -Kraft aufzubauen und auch das ungeliebte Dehnen / Mobility versuche ich dann in solchen Einheiten umzusetzen.

Bringts was? – Zumindest sagt mir mein Gefühl, das es besser für meinen Körper ist, wie eine erzwungene Laufeinheiten an der ich keinen Spaß habe.
Und ehrlich gesagt geht es mir auch nicht so leicht aus dem Kopf, das mir mein Physio bei der letzten Stunde nochmal nahe gelegt hat doch die Sportart zu wechseln. – Deshalb vermeide ich gerade Einheiten, die entweder der Kopf oder der Körper nicht will.

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Dran bleiben

Vor zwei Monaten habe ich wieder ernsthaft begonnen zu laufen. Vor zwei Wochen habe ich dann auch wieder mit dem Functional Training angefangen und Schwimmen versuche ich auch noch regelmäßig einzubauen.

Es ist so krass, wie einen Sport verändern kann. Jedes Mal wenn ich in den letzten drei Jahren länger pausiert habe / pausieren musste, hat es mich danach geflasht. Mich macht Sport wacher, aktiver, meine Einstellung verändert sich und ich fühle mich wieder selbstbestimmter und nicht mehr so gesteuert.
Genau das Richtige also, wenn man an die immer kürzer werdende Tage denkt. Außerdem steht bei mir in wenigen Tagen ein (interner) Jobwechsel an und ich weiß, dass ich dafür auf jeden Fall jedes Stückchen Energie das ich bekomme aufsaugen muss, denn bis Ende des Jahres werde ich zu den neuen Aufgaben auch meine Nachfolgerin einarbeiten und Teil 2 meines Kontaktstudiums beginnt.

Aber zurück zum Thema Sport: Momentan bin ich vor allem beim Laufen super fleißig! Mich hat der Ehrgeiz gepackt. Ich will wieder schneller werden. Das da die Intervalle manchmal auch wehtun gehört wohl dazu. Vor allen Dingen dann, wenn man merkt, dass man sich die Einheiten zu lange gemacht hat. Letzten Dienstag wollte ich 4×1000 Meter zwischen 5min und 5:30min laufen. Das war wohl ein bisschen drüber, ich muss zugeben, ich musste zwischendurch anhalten. Meine Beine und die Lunge kamen mit dem Kopf nicht mit. (Deshalb wiederhole ich die Intervalle jetzt auch nochmal, dann sollte wieder eine Steigerung drin sein.)

Intervall

Dafür lief der lange Lauf schon ganz gut und da machen sich die Intervalle langsam bemerkbar. Es wird langsam etwas besser und ich schaffe es meinen Puls unten zu halten und ziemlich gleichmäßig zu laufen.

langer Lauf

Nächste Woche will ich jetzt nochmal richtig Vollgas geben bevor dann eine Woche chillen und relaxen auf Rügen ansteht. Meine Reisebegleitung ist Nicht-Läuferin, weshalb sich die sportliche Betätigung auf Wandern und vielleicht ein bisschen Yoga beschränken wird.

Die Pausen-Woche will ich sowieso ca. alle sechs Wochen einfügen in der Hoffnung, dass ich danach dann wieder nen Push bekomme und jedes Mal ein Stückchen weiter voran komme und schneller werde.

„Sportler“

Irgendwie muss ich immer grinsen, wenn ich mich selber als Sportler bezeichne. Als Kind und Jugendliche war ich sooooo unsportlich. Mittlerweile mache ich Sachen, die ich mich als Kind nie getraut hätte und auch nie verstanden habe, wie das funktionieren soll…

Wenn meine Sportlehrer (von der ersten Klasse angefangen: Hallo Frau Suchanek!) mich heute sehen könnten: Bei den Bundesjugendspielen nie auch nur eine Sigerurkunde bekommen und jetzt läuft sie Marathon und steht voll auf Zirkeltraining. Selbst Triathlon wird getestet und unbedingt muss auch noch ein Hindernislauf her. Eigentlich richtet sich das ganze Leben überwiegend ums Laufen und alles was man drumherum machen kann.

Wie man an mir eindeutig sieht: KEINER ist sportlich oder unsportlich geboren! Klar hat man Talente oder bessere Voraussetzungen für unterschiedliche Sportarten. jemand mit kurzen Beinen wird jetzt im Weitsprung vielleicht nicht ganz so weit kommen wie jemand mit langen Beinen. Auch ist es einfacher, wenn in der Familie Vorbilder da sind, die einem Sport vorleben können. Sport machen und sich damit auf allen Ebenen etwas Gutes tun und das auch zu erkennen und es nicht als Quälerei zu sehen – das muss man aber selber!
Und wenn man zum ersten Mal so richtig Endorphine ausgeschüttet hat, dann ist man einfach süchtig nach diesem Gefühl.

Und genau deshalb und nur deshalb laufe ich Marathon, es gibt einfach nichts geileres (mir fällt einfach kein besseres Wort ein) als das Gefühl ins Ziel zu laufen! Und egal wie der Lauf war, spätestens nach drei/vier Tagen kommt der Kopf hinterher und die Gefühle tanzen Tango: Du hast einen Marathon geschafft!

So nach einem Monat lässt das dann langsam nach und man beginnt sich danach zu sehnen und dann fängt der ganze Kreislauf wieder von vorne an. – Ja, ich bin infiziert, nicht unbedingt vom Lauffieber, aber vom Glücksgefühl danach und Laufen ist mein Mittel zum Zweck. Ich finde es fühlt sich an wie Fliegen und sich einfach fallen lassen.

Ich glaube das Gefühl ist es, was einen Sportler ausmacht.

 

Nadelstiche

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Ende letzten Jahres hab ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich in diesem Jahr alles erreichen möchte.

Vor einer Woche habe ich einen weiteren Punkt abgehakt an dem ich länger genagt habe und der jetzt das letzte halbe Jahr gereift ist.

Jetzt war der richtige Zeitpunkt für mein Tattoo da, denn ich habe aktuell genug Zeit für den Heilungsprozess, ohne dass ich mein Training irgendwie einschränken müsste – Ich mache also das beste aus meinem Sportverbot.

Seit Donnerstag prangt es jetzt auf meiner rechten Seite. Und ich bin total glücklich damit, auch wenn es dann am Ende doch etwas weh getan hat und aktuell juckt.

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Fliegen wörtlich genommen

So, in den letzten Wochen ist es etwas ruhiger um mich geworden.
Das lag zum Einen daran, dass mich die Arbeit wieder knallhart eingeholt hat und ich neben dem Sport keine Zeit mehr hatte den Blog mit Leben zu füllen.

Zum Anderen hatte ich vor 2 Wochen einen Unfall mit dem Rad.
Ich bin mit dem Rad in die Straßenbahnschiene gekommen und dann eher unsanft abgestiegen. Im Ergebnis hieß das: Handgelenk gebrochen und OP mit Platte, die ich jetzt für ein Jahr im Handgelenk behalten darf.

Sport fällt jetzt natürlich erst mal flach. Für richtig lange Zeit. Das ich nicht Radfahren und nicht Schwimmen kann ist ja klar, dass ich beim Functional Training alle Arm- und Stützübungen nicht machen kann auch, dass ich aber auch für 6 Wochen nicht laufen darf und im Prinzip die ganze Zeit überhaupt gar keinen, nada, niente Sport machen darf hat mich dann doch ein bisschen runter gezogen.

Dafür hat mich mein Physiotherapeut jetzt wieder voll im Griff und bemüht sich nach Kräften mein Handgelenk, das aktuell noch in einer Gipsschiene steckt, zu mobilisieren. Immer hatte mein Hausarzt auch etwas Mitleid mit mir und hat mir zur Überbrückung Krankengymnastik an Geräten verschrieben.
Die beiden für dieses Jahr noch geplanten Wettkämpfe (Jedermann-Triathlon und Marathon Nummer 3) werden allerdings ausfallen. Mein Physio hat mich allerdings auf die Idee gebracht, das ich mich ab Ende August mehr auf die Schnelligkeit und Lauftechnik konzentriere und im Winter wieder vermehrt auf 10-Kilometer-Läufen antrete um mich im Marathon dann weiter zu verbessern. Das klingt nach ner guten Idee, aber auch nach Quälerei – 10er sind nicht meine Stärke.

Aber bis dahin hab ich jetzt erstmal noch meine SixPack-Übungen vom Krankenhaus und versuche mir die gute Laune durch diesen kleinen Rückschlag nicht verderben zu lassen.

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Tapering – Gummibänder am Bauch

Bild

Es ist echt nicht mein Ding, runter zu fahren und zu viel Zeit zum Nachdenken zu haben. Ich stehe momentan so unter Strom, dass mir das nicht richtig gelegen kommt. Ich brauch den Sport eigentlich um abzuschalten.

Aber der Verstand weiß immerhin, dass mein Körper diese Phase jetzt braucht um beim Marathon dann wirklich alles geben zu können.

Das Gefühl ist so ein bisschen, wie wenn man im Startblock steht, Gummibänder am Bauch hat und dagegen rennt und darauf wartet, dass sie endlich abfallen und man Gas geben kann.

Ich bin perfekt vorbereitet- körperlich und geistig. Zum jetzigen Zeitpunkt könnte es nicht besser sein und auch wenn es zwischendurch mal ein paar Durchhänger gab, gibt es dieses mal keine Selbstzweifel und keine Verletzungen (Rückblick). Ich laufe nur für für mich und es gibt keine Zielzeit. Der Lauf wird super, ich spüre es jetzt schon in jeder Faser meines Körpers, es kribbelt. Den Zieleinlauf im Fackelschein im Stadion in Kempten (Iller-Marathon) kann ich vor mir sehen. Ich seh‘ mich riesengroß im Ziel mit der Finisher-Medaille, übers ganze Gesicht grinsend, fertig, aber nicht komplett erledigt und unglaublich stolz! (Danke Johannes)

Da ich mich so auf diese Bilder freue, kann ich auch gut mit dem Umstand leben momentan körperlich nicht im Ansatz ausgelastet zu sein. Am Montag hab‘ ich noch einen Termin beim Physiotherapeuten meines Vertrauens und die letzte kurze Runde werde ich am Donnerstagabend laufen. –  Der Countdown läuft.

 

 

Angriff

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  1. Laufstilanalyse – aka ich will mich beim Laufen nicht von hinten sehen!
  2. Zweite Runde – Ich will und ich kann!
  3. 1000er Challenge – Alles halb so wild!
  1. Laufstilanalyse – aka ich will mich beim Laufen nicht von hinten sehen!
    Ich hab mir zu Weihnachten (auf Anraten von meinem Physio) ne professionelle Laufstilanalyse geschenkt. Die habe ich letzte Woche eingelöst und gestern die Ergebnisse bekommen / gesehen.
    Mmmh, also eigentlich ist alles halb so wild. Ich bin beim Laufen eine typische Frau: X-Beine und die Hüfte knickt zu sehr ein. – Heißt mir fehlt die Kraft in den Beinen und die Stabilität im Rumpf. Kann man dran arbeiten.
    Dann stemm ich mich mit den Fersen in den Boden und brauch dadurch viel Kraft um wieder vom Boden weg zu kommen. – Kann man beheben. Kürzere Schritte und flacher aufsetzen. Ich muss mehr nach hinten „fliegen“. Abhilfe sind hier Steigungsläufe. Wie man nachher noch sehen wird, sind die sowieso Teil meines neuen Trainingsplans.
    Und dann die Arme, da strenge ich mich sowieso schon an und dann: Immer noch schlenkere ich die Arme zu sehr nach vorne. Mist. Immer schön ans Läuferdreieck denken…
    Ich hab ja mal angefangen zu laufen, um abzuschalten. Jetzt muss ich beim Laufen dann bald mehr mitdenken als im Alltag. Alles in allem bin ich aber sicher, dass mir die Laufstilanalyse das Läuferleben leichter machen wird und der nächste Marathon noch mehr zum Fliegen wird. – Mit Anlauf zum abheben. Und damit gehts auch schon zur…
  2. Zweite Runde – Ich will und ich kann.
    Am Donnerstag hatte ich meinen ersten Trainertermin in diesem Jahr und (wie sollte es auch anders sein) es dreht sich alles um den nächsten Marathon. Ja, jetzt mach ich es eben offiziell: Ich will beim Trollinger-Marathon starten. (Als Nichtrinker eigentlich völlig witzlos). Es gibt auch wieder ein kleines Ziel, aber das bleibt erst mal bei mir. Der Trollinger hat ja auch ein paar Höhenmeter mehr als der 3-Länder-Marathon.
    Ich bin schon wieder völlig angepickst und im Lauffieber. Ich freu mich riesig auf die Trainingszeit. Der Fokus liegt dieses Mal stärker auf Stabilisation und Intervall-Training als beim letzten Mal. Insbesondere Steigungsläufe sind neu im Trainingsplan. Die längen Läufe gehen bis maximal 30km. In Verbindung mit den Laufstiltips, werde ich den Trollinger schon rocken. – Yeah!!!Aber sportlich gesehen hörts beim Laufen bei mir ja nicht auf. Gestern hab ich mich mit zweien meiner Functional-Girls der 1000er-Challenge gestellt. Mann, mann, mann… Ich hatte echt Respekt davor, aber
  3. 1000er Challenge- Alles halb so wild!
    Challenge
    und wir haben es gerockt! Hammer! Wir haben es geschafft und ich musste auch nur bei den Push Ups auf die Frauenvariante zurückgreifen (Knie am Boden-aber auch nur bei der 2.Hälfte!!)
    Ich hatte ja echt einen Riesen-Schiss davor, dass ich vollständig versage nach zwei Monaten Sportpause. Aber mit den Mädels zusammen ging das richtig super. E als Drill-Instructor („komm‘ das geht – noch 5, 4, 3, 2, 1 – YEEEAAH“) und Master of Music war der Hammer. Ohne euch beide hätte ich auf jeden Fall nach der Hälfte aufgehört! Mit euch stellt sich nur die Frage: Wann knackern wir die 50min?
    Challenge 2

Drachenfliegen leicht gemacht – Neujahrsvorsätze

Drachenfliegen
Wenn man sich so groß wie ich letztes Wochenende vom letzten Jahr verabschiedet, macht man sich natürlich auch Gedanken über das nächste Jahr.

  1. Beruflich bin ich erstmal „gestrandet“ – und damit bin ich auch zufrieden.
    Bei uns gibt es seit diesem Jahr die Möglichkeit auf ein Sabbatical anzusparen. Das werde ich auf jeden Fall nächstes Jahr angehen.
  2. Sportlich hab ich dieses Jahr schon viel erreicht. Vielleicht kommt nächstes Jahr noch ein weiterer Marathon. Außerdem würde ich gerne richtig kraulen lernen (meine Zeiten im Schwimmverein sind dann doch schon eine Weile her) und einen Swim & Run mitmachen. Und der Stuttgart-Lauf gibt mir einfach keine Ruhe, im kommenden Jahr werde ich hier auf jeden Fall beim Halbmarathon antreten und wenn ich antrete komme ich auch ins Ziel.
  3. Ich will fliegen. Nein, nicht auf die Nase. (Das bekomme ich mittlerweile professionell, ohne große Verletzungen und ohne Vorankündigung hin.)
    Ich will Drachen fliegen – Also Hängegleiter fliegen. Das will ich schon lange, trotz Höhenangst. Aber nach dem Bungee-Sprung 2004 sollte ich das auch hinbekommen. In die Achterbahnen im Europapark trau ich mich mittlerweile ja auch und eigentlich ist es ja nur der erste Augenblick wo man sich überwinden muss und das Gefühl zu schweben stell ich mir einfach gigantisch vor. Schon beim Gedanken daran kribbelt alles und ich freu‘ mich riesig darauf.
  4. Ein Tattoo, auch das überlege ich schon lange, eigentlich auch schon seit 2004. Gut, das Motiv hat sich weiterentwickelt (Damals war es der neuseeländische-maori Manaia, das war mein Anhänger, den ich solange getragen habe, bis er mir abgefallen ist). Doch seit ca. 3 Jahren schwebt mir da was anderes vor. Jetzt hab ich lange genug überlegt.
  5. Im Social-Life könnte sich jetzt langsam auch mal wieder was tun, ich bin jetzt definitiv bereit für nen Mann an meiner Seite.
  6. Ich möchte wieder mehr mit Freunden unternehmen, dass kam im letzten Jahr einfach zu kurz.

Flying

route

Am Montag hab ich kurzfristig beschlossen, dass so ein paar Tage Urlaub zum ausmisten und sortieren nicht schaden werden. – Vorteile des öffentlichen Dienstes und eines entspannten Chefs.

Nachdem ich den ersten Urlaubstag (Mittwoch) mit Rechnungen, Versicherungen und anderem Papierkram verbracht habe wollte ich den Donnerstag nutzen und endlich einen schönen Herbstlauf machen. Außerdem hab ich noch bis Montag das kleine blaue Wunder (mein Ex-Auto, dass jetzt in Plochingen ein liebevolles Zuhause gefunden hat) in Stuttgart und bin dadurch mobil.

Also auf die Schwäbische Alb, zu einem meiner Lieblingsorte ob mit oder ohne Schnee. Das Randecker Maar. Ich bin relativ planlos losgelaufen, ich wollte einfach ganz alleine den schönen Herbstnachmittag genießen und ganz in Ruhe laufen. Was für ein unglaublich schöner Lauf – fast wie fliegen.

Vielleicht wiederhol‘ ich das am Sonntag! Wenn jemand Lust hat…

Zusammenstellung