Großstadtsingle – sechste Etappe, Weihnachten und anderes Überflüssiges

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>>Weihnachten, das<< nach Duden: am 25. Dezember begangenes Fest der christlichen Kirche, mit dem die Geburt Christi gefeiert wird.
Familiendefinition: Hektische Zeit, in der sämtliche Familienmitglieder versammelt werden müssen um sich (mit meist überflüssigem) zu beschenken. Alle haben unbedingt Freude auszustrahlen und glücklich zu sein.

Weihnachten als Großstadtsingle. Man könnte meinen, das ist eine traurige Angelegenheit. In Wahrheit ist es alles nur das nicht. Meistens ist es wie für alle einfach nur eine stressige Zeit. Vor allem wenn man Weihnachtsgeschenke für Menschen besorgen muss, zu denen der persönliche Bezug fehlt. Was schenkt man hier nur? Und oft fast schlimmer – was bekommt man…

Der Großstadtsingle und vermutlich der Mensch im Allgemeinen kann es ja eigentlich nicht gebrauchen Dekozeug / Staubfänger zu bekommen (das gilt im übrigen nicht nur für Weihnachten). Die Allzweckwaffe ist dann was zum Verzehren oder die allereinfachste Möglichkeit der Welt: Fragen stellen!

Man Leute ist es so schwer? Fragt doch einfach. Das ist vielleicht unpersönlich, aber hej ihr kennt euch nicht so gut, also macht es sowieso keinen großen Unterschied! Aber ehrlich gesagt, es ist auch völlig ok, nichts zu schenken. Insbesondere, wenn man sich auch sonst nichts zu sagen hat als: „Hallo, wie geht’s? – Gut? Schön, aha! Schönes Wetter heut! Der VfB hat mal wieder voll versagt!“ (alle Floskeln sind ganz nach Geschmack austauschbar)

Ach scheiß drauf, nächstes Jahr macht der Großstadtsingle einfach Urlaub oder sitzt es aus! Wer kommen will ist herzlich eingeladen – aber bitte ohne Geschenk (was zum Essen und Trinken dürft ihr natürlich gerne mitbringen)! Wenn die Familie nicht mehr weiß was besinnliche Tage sind, der Großstadtsingle kann sich gut dran erinnern.

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Großstadtsingle – Fünfte Etappe, Singleurlaub

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Fünfte Etappe – Singleurlaub

>>Singleurlaub, der<< umgangssprachliche Definition: geführte Reise bei einem großen Reiseanbieter. Dient alleine der Beendigung des Singlestatus.
Allgemeine Definition: Reise eines alleinstehenden Menschen.

Wenn man verreist wird man normalerweise immer als erstes gefragt, wo es hingeht, wie lange man weg ist oder ob man eher Kultur-, Sport- oder Erholungsurlaub macht.

Nicht so, wenn man Single ist.

Hier sieht die erste Frage gleich ganz anders aus:
„Wer geht mit? Du gehst doch nicht etwa alleine?!?“
Hui, das klingt es mal nach Verbrechen und ist ein bisschen irritierend und absurd!
Ich meine, ich sag ja auch nicht: „Wie dein Partner geht mit? Du willst doch Urlaub machen!“ Etwas differenziert betrachtet kann man es ja auch eher so sehen: Es gibt mehr als genug Studien die das Pärchenverhalten im Urlaub analysieren und untersuchen, eine Studie über Singleurlauber kenne ich bisher noch nicht. Und bei dem Schluss auf den die meisten Studien kommen, nämlich dass sich viele Pärchen im Urlaub streiten, trennen oder gar nicht erst miteinander reden, könnte man ja schon meinen diese Frage wäre durchaus berechtigter.

Na ja als gönnerhafter Single denke ich dann erst mal ein bisschen an Neid. Schließlich muss man sich nicht abstimmen (Reiseziel, -dauer, -zeit, -art) und man kann sich in einem Singleurlaub ja auch mal komplett gehen lassen. Es gibt keinen der einem hinterher Vorwürfe macht und auch peinliches Verhalten kann einem egal sein, es gibt erst mal keinen der einen damit aufzieht.

Auch so eine Art Sinnesreise, gerne als Selbstfindungstrip bezeichnet, lässt sich ja alleine viel besser angehen. Schließlich kann man sich alleine im Urlaub viel besser auf sich selber konzentrieren.

Oder, das soll es ja auch geben, man wählt die klassische Variante des Solo-Singleurlaubs: Man sucht sich einen der vielen Reiseveranstalter und begibt sich auf Kuppelreise. Ob man dabei wirklich die große Liebe finden kann wage ich ein wenig zu bezweifeln. Aber entspannt gemeinsam Spaß zu haben hat auch was für sich und immerhin entfällt so das lästige Partner-Abtasten. (Trägt er/sie einen Ring, deuten irgendwelche Bemerkungen auf eine/n Partner/in hin…)

Nach meinem letzten Urlaub weiß ich auf jeden Fall, das ich den nächsten Urlaub alleine machen werde. Denn ich habe mich überzeugen lassen, nicht alleine zu gehen. (Es war nur gut gemeint, von meiner Familie, die mich nicht alleine/“einsam“ gehen lassen wollte.) Es war sehr schön, aber ich muss zugeben, dass es mir schwer gefallen ist, mich auf meine Mitreisende einzulassen und mich gleichzeitig zu entspannen und fallen zu lassen.

Da ich auch schon meine allererste große Reise (mit 19/20, Neuseeland, ein Monat Nordinsel) unbedingt alleine machen wollte, weiß ich auch, dass ich dazu in der Lage bin und alleine sogar viel mutiger bin. (Ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, mich kopfüber nur mit nem Seil an den Füßen in die Tiefe zu stürzen, wenn irgend jemand dabei gewesen wäre, der mich kennt). Vier Monate Praktikum in Westafrika und das Wissen, das man sich mit englisch, rudimentärem spanisch und einem netten (manchmal hilflosen) Lächeln überall auf der Welt durchschlagen kann pushen das Ego diesbezüglich natürlich auch nach oben. „I can conquer the world“

Ich bin natürlich durchaus gewillt mein Konzept zu überdenken, wenn der Seelenverwandte noch auftaucht. Aber für den Moment finde ich den Gedanken an Urlaub alleine dann doch ansprechender.

(Ausnahme: Abenteuer-Urlaub
Nächstes Jahr steht vielleicht Kajak-Fahren in Slowenien auf dem Programm, das fände ich mit einer Gruppe großartig und so wie es aussieht gibt es auch schon ein paar die freiwillig mitkommen.)

 

Großstadtsingle – Vierte Etappe, Egoist

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Puh, das hat jetzt doch zwei Wochen gedauert, bis ich wieder genug Masse für eine neues (eher kurzes) Kapitel zusammen bekommen habe.

Vierte Etappe – Der Egoist

>>Egoist, der<< Mensch, der nur an sich selber denkt. Sieht alle Lebenssituationen ich-bezogen. Ist auf seinen Vorteil bedacht. Tut nichts ohne zu Wissen, was es ihm bringt. Keine geschlechtsspezifische Eigenschaft. Singles sind angeblich besonders häufig betroffen.

Beim Gespräch mit einem anderen (ebenfalls weiblichen) Großstadtsingle kam es zu folgender Frage: „Glaubst du, wir sind egoistisch, weil wir keine Kinder kriegen und unsere Zeit deshalb nur uns zur Verfügung steht und wir nicht zur Erhaltung unserer Art beitragen?“ Die erste rationale Antwort die sich einem da aufdrängt und deshalb auch sofort als Wahrheit ausgesprochen wird: „Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und die Entscheidung ob man das mit oder ohne Kind lebt ist einem selbst überlassen!“
Zweite logische Antwort, weil man keinen Kinder und keine Partner hat ist man ja viel flexibler und kann dementsprechend auch viel flexibler für die vergebenen/ belegten Menschen in der Umgebung reagieren. Zum Beispiel spontan Babysitten wenn die Oma Schnupfen hat. Mit der Freundin zum Arzt fahren, weil der Partner länger arbeiten muss. Den Eltern den Computer einrichten, weil der Bruder mit seiner Partnerin andere Pläne hat. Spontan mit der Freundin in den Urlaub fahren, weil der ursprüngliche Reisepartner fremdging und deshalb nicht mehr mit darf.
Und Und Und.
Egoistisch?
Fragt man mal einen Großstadtsingle, wie viel Zeit er tatsächlich am Ende damit verbringt wirklich nur egoistische Ziele zu verfolgen (Lohnsteuer machen, Rechnungen bezahlen und lebensnotwendige Dinge einkaufen sind nicht wirklich egoistisch) wird man vermutlich erstaunt sein, weil es so viel  Zeit gar nicht sein wird.

Aber die Zeit die er egoistisch nutzt, nutzt er intensiv. Denn er hat die Möglichkeit sich fortzubilden ohne das es lästige Absprachen geben muss. Er kann Sport machen wann er will und tut seiner Gesundheit damit etwas Gutes. Er kann kochen was er will und muss keine Rücksicht nehmen. Er kann Feiern gehen, Konzerte besuchen, Bücher lesen, in der Wanne liegen. – Alles das, ohne sich mit jemandem absprechen zu müssen. (Außer man wohnt in einer WG – wenn man das Bad zu lange belegt, sollt man vielleicht doch vorher Bescheid geben)

Okay, Okay, Okay. Als Großstadtsingle ist man wohl doch ein Egoist. Hej, aber die Wahl hatte jeder Nichtgroßstadtsingle auch mal! (Gehen wir davon aus, dass er/sie in einem demokratischen Land aufgewachsen ist und nicht von den Eltern zwangsverheiratet wurde.)

Großstadtsingle – Dritte Etappe, Familie

skyline-01Der „Großstadtsingle“ geht in die dritte Runde. Die Themen kommen immer irgendwie aus meinem eigenen Alltag, aber ich greife auch gerne Themen aus der Umgebung oder aus anderen Beiträgen (Blogs, Zeitungen, Reportagen) auf. Und nicht alles was ich schreibe stammt tatsächlich aus meinem Leben. Ich beobachte gerne andere und kann mich in aller Regel gut in andere Situationen versetzen und dementsprechend versuche ich dann neutral zu kommentieren. Ich bin sehr bemüht, den Sarkasmus und die Ironie nicht gar zu sehr triefen zu lassen – man hat mir mal gesagt, das wirkt verzweifelt.

Dritte Etappe – die Familie

>>Familie, die<< Wird unterschieden in direkte Blutsverwandte (Eltern und Geschwister) und nahe Verwandet (Großeltern, Onkel, Tannten, Cousins, Cousinen,…)
Aufgrund des Blutstatus ist man verpflichtet die Familie zu lieben.

Meist ist beim Großstadtsingle nicht die nahe Familie (Eltern, Geschwister) der anstrengende Part (die haben sich mit den Macken des Großstadtsingles längst abgefunden) sondern die etwas Entfernte (sowohl lokal, als auch vom Verwandtschaftsgrad betrachtet). Dieser Teil der Familie bekommt immer nur ausschnittsweise, sehr lückenhaft und meist nur über Dritte etwas über das Leben des Großstadtsingles mit. Anhand dieser Bruchstücke passiert es leider allzu oft, dass ein falsches Bild entsteht. Vor allen Dingen wenn der eigene Lebensentwurf komplett anders ist, als der des Großstadtsingles.

Meist entsteht der Eindruck, der Großstadtsingle halte sich außerhalb der Arbeit immer ganz alleine in seiner Wohnung auf und sei unglücklich, weil er keine Familie hat. Im schlimmsten Fall aber er betrinkt er sich am Abend regelmäßig oder nimmt Drogen mit anderen Großstadtsingles, die auf jeden Fall auch unglücklich sein müssen (den das ist ja die Grundeigenschaft des Großstadtsingles).
Im Großen und Ganzen hat die Familie den Eindruck, man müsste Mitleid mit dem Großstadtsingle haben. Alleine in einer Großstadt zu leben, völlig anonym ist doch eher traurig, so die vorherrschende Meinung dieser Spezies. Wenn also bei Familienfeiern der Großstadtsingle wieder alleine auftaucht (spätestens ab dem 16. Lebensjahr sollte das nicht mehr vorkommen) sind ihm mitleidige, symphatiebekundende Blicke sicher. Unauffällig werden Familienmitglieder vorgeschickt, die es mit Charme und Freundlichkeit auf nette Art schaffen, den Großstadtsingle über seinen Zustand auszufragen um auch sicher zu gehen, ob es ihm/ihr den gut geht, so alleine in der Großstadt. Alles immer nur in der Absicht, sicher zu gehen, dass es der Großstadtsingle in der kalten Stadt auch sicher alleine schafft und er nicht jämmerlich versinkt in der kahlen, dunklen, kleinen vermutlich kalten Großstadtwohnung.

Liebe Familienmitglieder, meist ist der Großstadtsingle erwachsen und hat gelernt sein Leben in dieser unmenschlichen Einöde einer modernen Großstadt kämpferisch anzugehen und tapfer zu sein. Sollte er dennoch in diesem grausamen Moloch zu versinken drohen werden ihm die anderen tapferen Großstadtsingles beistehen. Denn: Gemeinsam sind sie stark und sie werden es schaffen. Sie werden immer zahlreicher und sie sind zäh und werden am Ende überleben und sich an ihre Umgebung anpassen (siehe auch Definition in der ersten Etappe!)
– Ende dritte Etappe –

 

Großstadtsingle – Zweite Etappe, die Kollegen

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Mir gefällt das Schreiben an „Großstadtsingle“, deshalb gibt es jetzt auch die zweite Etappe. Ich habe im übrigen nicht vor daraus so etwas wie „Sex and the City“ zu machen. Ich glaube nicht, dass der moderne Großstadtsingle immer nur der Liebe hinterher rennt. 

Zweite Etappe – die Kollegen

>>Kollegen, die<< gehören zum Arbeitsalltag eines Nichtselbständigen zwangsläufig dazu. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten. Posititve Eigenschaften: Bringt am Geburtstag Kuchen mit. Kennt sich im besten Falle gut aus und kann einem Helfen.
Negative Eigenschaften: Hält seinen/ihren Rat grundsätzlich und jederzeit und zu jedem Thema für angebracht.

Der Großstadtsingle arbeitet Vollzeit, die überwiegend Mehrheit der Großstadtsingles im Büro (da ja „Großstadt“single). Das bedeutet auch, er verbringt viel Zeit mit Kollegen.

Zwangsläufig kommt es dazu, dass man mehr über die Kollegen erfährt und diese auch umgekehrt mehr über einen erfahren. Das führt dann manchmal aber auch dazu, dass die lieben Kollegen den Zwang verspüren, das Leben des Großstadtsingles kommentieren zu müssen.
Besonders der weibliche Großstadtsingle muss es sich immer wieder gefallen lassen, das ihr unterstellt wird mit dem Singlesdasein nicht glücklich sein zu können. In dem Alter geht es nicht anders: Man hat nur noch die Familienplanung im Kopf zu haben. Denn in der Karriere passiert zwischen 30-40 ja nichts mehr (was ehrlich gesagt nur daran liegt, das viele Chefs – männlich und weiblich – leider auch denken, man wäre potenzieller Babyproducer und damit nicht als vollständig Arbeitskraft einplanbar). Als muss man jetzt einfach endlich Babypause machen.
Liebe Kollegen (vermutlich eher ältere Kollegen, verheiratet – oder geschieden, mit Kindern): Ihr wurdet nicht gefragt. Euer Kommentar zur Lebenssituation ist in diesem Fall vermutlich nicht erwünscht noch schlimmer, er verletzt unter Umständen sogar (vielleicht kann der Großstadtsingle keine Kinder kriegen und verlagert sich deshalb auf andere Schwerpunkte in seinem Leben. Vielleicht will er oder sie auch einfach keine Kinder, weil er/sie keinen Draht zu Kindern hat). Euer Lebensentwurf wird von den Großstadtsingles auch nicht in Frage gestellt, also liebe Kollegen, wir mögen euch, aber bitte lasst das in Zukunft. Oder überlegt euch zumindest vorher ganz genau, wie ihr kommentiert. Wenn der Großstadtsingle euren Rat (beruflich oder privat) benötigt, wird er euch schon fragen und wird sich dann aber dennoch selber Gedanken machen, ob er oder sie diesen Rat auch umsetzt.

Großstadtsingle – Erste Etappe, Samstagabend

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Ich habe beschlossen, den Blog auszubauen, ich schreibe sehr gerne und habe das in den letzten Jahren völlig vergessen. Es wird in Zukunft die Rubrik „Großstadtsingle“ geben, hier werde ich Kurzgeschichten und sonstige lyrische Ergüsse von mir geben. Das sportlich „ich“ wird es weiterhin geben, nur spielt dieser Teil (wenn auch immer noch zeitlich gesehen sehr aktiv) momentan eine untergeordnete Rolle in meinem Leben.

Deshalb gibt es heute den Startschuss mit „Großstadtsingle“

Erste Etappe – Samstagabend

>>Großstadtsingle, der<<männliches oder weibliches Individuum, das alleine oder in einer WG in einem hippen Viertel einer deutschen Großstadt wohnt. Alter für gewöhnlich zwischen 25 – 35 Jahre. Finanziell abgesichert, oft im Besitz von Wohneigentum oder zumindest auf der Suche danach. Folgende Soft Skills sind für den Großstadtsingle typisch: selbstbewusst, humorvoll und intelligent. Körperliche Eigenschaften: Zäh und sportlich.

So oder so ähnlich würde die Definition in einem großen deutschen Wörterbuch lauten.

Und dann gibt es da noch so viel, das in dieser Definition fehlt. Und deshalb mach‘ ich mich jetzt mal daran, genau das zu beschreiben. – In Etappen, denn ganz ehrlich, die wahre Definition verändert sich ständig.

  1. Etappe, Samstagabend:
    Was erwartet man vom Großstadtsingle am Samstagabend?
    Die Allgemeinheit (Die Pärchen-Fraktion) erwartet, das er/sie ausgeht, Party macht um ENDLICH das Singledasein hinter sich zu lassen.
    Viele Großstadtsingles entsprechen in diesem Fall nicht der Definition.
    Der Samstagabend sieht meist ganz anders aus: Er/Sie liebt es, am Wochenende einfach nur zu „chillen“ – nichts zu tun. Oder wenn er/sie dann mal ausgeht dann will er/sie nur „gemütlich“ was trinken gehen. Ab und an hat er/sie tatsächlich Lust darauf Party zu machen, aber oft benötigt es dazu die Überredungskunst seiner wohlmeinenden Umgebung. Worauf die meisten Großstadtsingles allerdings nicht in erster Linie aus sind, ist es ihr Singledasein hinter sich zu lassen. Die wenigsten Großstadtsingle sind mit ihrem Dasein als solches so unglücklich, das sie diesen Zustand auf Teufel kommt raus beenden müssen. Also liebe Mitleidsfraktion da draußen: Bevor ihr zu viele Gedanken damit verschwendet, euch zu überlegen, wie ihr den Großstadtsingle am Samstagabend bespaßen könnt um ihn aus seinem dunklen Loch zu holen, fragt ihn doch ganz direkt, ober er überhaupt Lust darauf hat! – Denn vielleicht will er/sie auch einfach nur zu Hause auf der Couch ein Buch lesen oder aber – Überraschung: Er/Sie ist schon mit anderen Großstadtsingles verabredet und muss überhaupt nicht bespaßt werden.
    – Ende erste Etappe –